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Die Moral der Anerkennung: Zum Zusammenhang von Autonomie und Anerkennung (Axel Honneth)

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Zusammenfassung

Dass ‚Anerkennung‘ in wissenschaftlichen Diskursen als eine ethisch-moralische Kategorie verstanden und diskutiert wird, hängt wohl auch mit ihrer alltags- bzw. lebensweltlichen Bedeutung zusammen. Dass aber der Anerkennungsbegriff in den letzten Jahren zu einem auch eigenständigen ‚Zentralbegriff der Ethik‘ (vgl. Halbig 2006) – d. h. zu einem Begriff der Begründungstheorie von Moral – geworden ist, ist insbesondere, wie angedeutet, das Verdienst der im Folgenden ins Zentrum gerückten sozialphilosophischen Arbeiten Axel Honneths. So hat es Honneth in den letzten Jahren immer wieder neu unternommen, den Anerkennungsbegriff zum „Grundstein einer Ethik“ (Honneth 1997a, 25) zu machen. In Re-Lektüren insbesondere der Schriften Hegels erarbeitet er jedoch nicht nur ein „anerkennungstheoretische[s] Konzept der Sittlichkeit“ (ebd. 9). Vielmehr bringt er Anerkennung auch als „normative[.] Grundlage […] einer Gesellschaftskritik“ (Honneth 2003a, 333) zur Geltung und entwickelt schließlich ein anerkennungstheoretisches Gerechtigkeitskonzept (vgl. exemplarisch Honneth 2001b, 2003b, 2003c wie 2004d).

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für ErzíehungswissenschaftWestfälische Wilhelms-UniversitätMünsterDeutschland

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