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Grundlagen einer Globalen Wirtschaftsordnung

  • Eckart Koch
Chapter

Zusammenfassung

Mit Beendigung der ideologischen Ost-West-Konfrontation Ende der 1980er Jahre wurde gleichzeitig eine Grundentscheidung zugunsten eines globalen Markt- und Wettbewerbssystems gefällt, das als allgemeiner ökonomischer Regelungsmechanismus global weitgehend akzeptiert ist. Märkte sind entgegen der neoliberalen Ideologie allerdings keineswegs vollkommen, funktionieren auch nicht reibungslos und erzeugen keineswegs immer optimale Ergebnisse, wie es der allgemeine Trend zur Liberalisierung und Deregulierung zunächst vermuten ließ. Marktunvollkommenheiten, wie unterschiedliche Voraussetzungen der Marktteilnehmer, Machtasymmetrien und die Tendenz, diese zum eigenen Vorteil zu nutzen, führen dazu, dass sich die Vorteile des Koordinierungs- und Verteilungsmechanismus’ „Markt“ sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Akteure und Akteursgruppen verteilen. Ohne ein funktionssicherndes Regelwerk, wie es schon die Konzeptionen des Ordoliberalismus („Freiburger Schule“) bzw. der Sozialen Marktwirtschaft beinhalteten, können Märkte ihre Aufgaben daher nur unzureichend erfüllen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Fakultät 13 SGHochschule MünchenMünchenDeutschland

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