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Ein wettbewerblicher Strommarkt für die Energiewende

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Zusammenfassung

Die Energiewende stellt die Stromerzeugungsstrukturen vor neue Herausforderungen. Insbesondere muss die bisherige Förderung Erneuerbarer Energien grundlegend reformiert werden, um die emissionsfreien Technologien möglichst schnell in den Markt integrieren zu können. Ohne eine solche Reform droht der Wettbewerb auf dem Strommarkt zunehmend zurückgedrängt zu werden. Ohne Wettbewerb werden aber die Innovationen und Effizienzsteigerungen nicht möglich sein, die für eine erfolgreiche Energiewende notwendig sind.

Neben der Förderung Erneuerbarer Energien muss auch der bisherige Strommarkt weiterentwickelt werden. Dabei ist zentral, dass es eine Bepreisung von Versorgungssicherheit geben muss, mit der die notwendigen Backup-Kapazitäten finanziert werden können.

Das Modell eines integrierten VOLL-Optionsmarktes baut auf den bestehenden Strukturen eines Energy-Only-Marktes auf und bietet den Rahmen für eine schrittweise und evolutorische Weiterentwicklung. Gleichzeitig wird damit ein Ordnungsrahmen vorgeschlagen, der erneuerbare und fossile Kraftwerke in gleicher Weise umfassen soll. Für erneuerbare Technologien wird eine temporäre Förderung mit der Versteigerung eines Zuschlags zum Marktergebnis vorgeschlagen.

Die Energiewende kann nur im Wettbewerb gelingen

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Abb. 3.1
Abb. 3.2
Abb. 3.3

Notes

  1. 1.

    Vgl. Bardt (2005, S. 5 f.) sowie Gröner (1975, S. 45 ff.).

  2. 2.

    Vgl. Bardt (2010) sowie IW Köln (2010).

  3. 3.

    Vgl. Bardt und Kempermann (2013).

  4. 4.

    Vgl. Bardt (2012).

  5. 5.

    Vgl. Bardt und Chrischilles (2014).

  6. 6.

    Vgl. enervis und BET (2013).

Literatur

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Bardt, H. (2014). Ein wettbewerblicher Strommarkt für die Energiewende. In: Aichele, C., Doleski, O. (eds) Smart Market. Springer Vieweg, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-02778-0_3

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