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Smart Market pp 319–342Cite as

Ansätze im Smart Market für Energie- Vertriebsunternehmen

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Zusammenfassung

Nach den spektakulären Insolvenzen von Teldafax und Flexstrom stellt sich – insbesondere für Energie-Vertriebsunternehmen – die Herausforderung, ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu etablieren. Smart Markets bieten hier besondere Perspektiven. Sind die etablierten Märkte dadurch gekennzeichnet, dass neue Anbieter in ein bestehendes Gebietsmonopol – mit den damit verbundenen geringen Margen bei gleichzeitig hohen Vertriebskosten – eindringen, bieten Smart Markets für alle Anbieter gleiche Ausgangsbedingungen. Produktansätze im Smart Market bieten das Potenzial, über die Commodities hinaus, die Unternehmen und Ihr Angebot im Markt zu differenzieren und Alleinstellungsmerkmale zu generieren. Smart Grids, und darauf basierend, Smart Markets entwickeln sich evolutionär. Produktansätze für Energievertriebe sind daher zurzeit oft nur im Ansatz zu erkennen. Sie bieten aber Potenzial zur starken Entwicklung bei sich verändernden Rahmenbedingungen.

Ziel dieses Beitrages ist es, die Veränderungskräfte vom traditionellen Markt, hin zum Smart Market zu benennen und – dazu passend – beispielhaft drei Produktansätze aus der betrieblichen Praxis aufzuzeigen, zu klassifizieren und zu diskutieren. Insbesondere wird die Relevanz der Prozesse und der Informationssysteme für die jeweiligen Produkte herausgestellt. Ausgehend von der exemplarischen Betrachtung soll in einem Ausblick das grundlegende Potenzial für derartige Produkte in der Zukunft aufgezeigt werden. Die Analyse zeigt, dass gerade jetzt innovative Energievertriebe die besten Impulse für die Entwicklung zu Smart Markets liefern. Die IT der Unternehmen fungiert dabei als „Enabler“ für smarte Lösungen.

Häufig genug – insbesondere bei traditionellen Energieunternehmen – wird die IT als „Inhibitor“ gesehen, der Entwicklungen im Smart Grid- aber auch im Smart Market-Bereich verhindert, zumindest aber stark hemmt. Die weltweite Bedeutung der Energiewende sollte gerade im deutschen Markt die Lösungskompetenz einer Wirtschaft unter Beweis stellen, die sich Ihrer Ingenieurskunst rühmt.

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Abb. 13.1
Abb. 13.2
Abb. 13.3
Abb. 13.4
Abb. 13.5

Notes

  1. 1.

    Vgl Bundesnetzagentur (2011, S. 1 ff.).

  2. 2.

    Vgl. trend:research (2013, S. 1 ff.).

  3. 3.

    Vgl. LichtBlick ZuhauseKraftwerk (2013, S. 1 ff.).

  4. 4.

    Vgl. EnWG (2011).

  5. 5.

    Vgl. KWK–G (2012).

  6. 6.

    Vgl. EEG (2012 § 3 Abs. 7).

  7. 7.

    Vgl. Dittmann (2011).

  8. 8.

    Vgl. Margardt (2012, S. 161 ff.).

  9. 9.

    Vgl. Dalkmann und Karbenn (1998, S. 65 ff.).

  10. 10.

    Vgl. WON (2006).

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Dalkmann, U. (2014). Ansätze im Smart Market für Energie- Vertriebsunternehmen. In: Aichele, C., Doleski, O. (eds) Smart Market. Springer Vieweg, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-02778-0_13

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