I Vertrauen in der modernen Gesellschaft

  • Fritz Böhle
  • Annegret Bolte
  • Norbert Huchler
  • Judith Neumer
  • Stephanie Porschen-Hueck
  • Stefan Sauer
Chapter

Zusammenfassung

Vertrauen ist „ein elementarer Tatbestand des sozialen Lebens“. Diese Feststellung von Luhmann (1973, S. 1) erscheint plausibel; es lassen sich unschwer Belege aus der Alltagserfahrung anführen: Man vertraut bei der Autofahrt darauf, dass sich andere an die Verkehrsregeln halten; bei Geschäften, dass die gekaufte Ware die versprochene Qualität hat usw. Doch allzu leicht wird der Begriff des Vertrauens „nahezu inflationär gebraucht“ (Schweer 2003, S. 323). Nichts scheint ohne Vertrauen möglich. Aktuell zeichnet sich – sowohl in der öffentlichen als auch in der wissenschaftlichen Diskussion – eine neue Thematisierung von Vertrauen ab, oft allerdings eher negativ konnotiert im Sinne eines konstatierten Vertrauensverlusts, verbunden mit dem Appell, verloren gegangenes Vertrauen wieder herzustellen. Im Besonderen gilt dies für den Bereich der Ökonomie.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  • Fritz Böhle
    • 1
  • Annegret Bolte
    • 1
  • Norbert Huchler
    • 1
  • Judith Neumer
    • 1
  • Stephanie Porschen-Hueck
    • 1
  • Stefan Sauer
    • 1
  1. 1.ISF MünchenMünchenDeutschland

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