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Kapitalismus, Wirtschaftswachstum und Demokratie

Chapter

Zusammenfassung

Mit dem Zerfall der Sowjetunion gegen Ende des 20. Jahrhunderts gingen zwei parallel verlaufende Phänomene einher, die auch in das 21. Jahrhundert hineinwirken. In der Politik fand eine Ablösung ehemals kommunistischer Einparteiensysteme durch Demokratien statt. Dieser Wandel hat in den meisten Fällen eine erhebliche Ausweitung von Grund- und Bürgerrechten für die jeweiligen Bevölkerungen mit sich gebracht: Galten vor dreißig Jahren nur vierzig Staaten nach konventionellen westlichen Standards als politisch „frei“, so sind dies heute um die neunzig Zugleich sind die in den betroffenen Staaten etablierten und zentral organisierten „Befehlsstrukturen“ zur Steuerung der Ökonomie dem Primat einer auf den Ideen von Eigeninitiative und Eigeninteressen beruhenden Wirtschaftsordnung gewichen, das auch die Prinzipien von Privateigentum und individueller Wohlstandsmehrung mit einschließt. Für sich alleine betrachtet schien keine dieser Veränderungen Element eines globalen Wandlungsprozesses zu sein. Tatsächlich aber sind traditionelle kommunistische Staaten mit ihren Einparteiensystemen und Planwirtschaften selten geworden. Die wenigen kommunistischen Länder die es noch gibt, scheinen zudem nur noch als mehr oder minder isolierte Systeme zu bestehen, wie etwa im Fall von Kuba oder Nordkorea.

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Literatur

  1. Smith A (1976) The theory of moral sentiments. Oxford University Press, OxfordGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Department of EconomicsHarvard UniversityCambridgeUSA

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