Zur Datenlage: eigene Datenerhebungen oder Sekundäranalysen?

Chapter

Zusammenfassung

Die selbständige Erhebung quantitativ-empirischer Daten ist für Studierende und selbst für Promovierende in den Sozialwissenschaften häufig aufgrund des damit verbundenen Aufwands nicht zu empfehlen. Stattdessen ist in der Regel die Analyse bereits vorhandener Daten, die sogenannte Sekundäranalyse, eine sinnvolle Option. Im folgenden Kapitel werden deshalb einige wichtige, groß angelegte quantitativ-empirische Befragungsprojekte für Deutschland kurz vorgestellt: die Allgemeine Bevölkerungsumfrage in den Sozialwissenschaften (ALLBUS), das Familiensurvey, das Beziehungs- und Familienpanel (pairfam), das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), der Generations and Gender Survey (GGS) und das Bildungspanel (NEPS). Für die jeweilige Datenquelle wird erläutert, welche Themenschwerpunkte jeweils abgedeckt werden, welche Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und wie der Nutzer die Daten beziehen kann.

Literatur

  1. Arbeitsgruppe Regionale Standards, Hrsg. 2013. Regionale Standards. Köln: GESIS.Google Scholar
  2. Bayer, Hiltrud. 2010. Regional tief gegliederte Daten im Bereich Bildung, Famillie, Kinder und Jugendliche. RdJB Recht der Jugend und des Bildungswesens. Zeitschrift für Schule, Berufsbildung und Jugenderziehung 2:176–195.Google Scholar
  3. Bertram, Hans, Hrsg. 1991. Die Familie in Westdeutschland. Stabilität und Wandel familialer Lebensformen. Opladen: Leske und Budrich.CrossRefGoogle Scholar
  4. Ehling, Manfred, Christian von der Heyde, Jürgen H. P. Hoffmeyer-Zlotnik, Helmut Quitt. 1992. Eine deutsche Standarddemographie. ZUMA-Nachrichten 31:29–46.Google Scholar
  5. Huinink, Johannes, Josef Brüderl, Bernhard Nauck, Sabine Walper, Laura Castiglioni, Michael Feldhaus. 2011. Panel Analysis of Intimate Relationships and Family Dynamics (pairfam): Conceptual framework and design. Zeitschrift für Familienforschung 23:77–100.Google Scholar
  6. Naderi, Robert, Jürgen Dorbritz, Kerstin Ruckdeschel. 2009. Der Generations and Gender Survey in Deutschland: Zielsetzung, Verortung, Einschränkungen und Potenziale. Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft 34:5–30.CrossRefGoogle Scholar
  7. Porst, Rolf. 2008. Fragebogen. Ein Arbeitsbuch. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  8. Ruckdeschel, Kerstin, Andreas Ette, Gert Hullen, Ingo Leven. 2006. Generations and Gender Survey. Dokumentation der ersten Welle der Hauptbefragung in Deutschland. Materialien zur Bevölkerungswissenschaft des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, 121A. Wiesbaden.Google Scholar
  9. Schneider, Juliana, Franziska Timmler. 2011. Zur Entwicklung soziologischer Forschung. Eine quantitative Inhaltsanalyse der „Zeitschrift für Soziologie“ und der „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie“. Bachelor-Arbeit an der Technischen Universität Chemnitz.Google Scholar
  10. Schnell, Rainer. 2012. Survey-Interview. Methoden standardisierter Befragungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  11. Schnell, Rainer, Paul Bernhard Hill, Elke Esser. 2011. Methoden der empirischen Sozialforschung. München: Oldenbourg.Google Scholar
  12. Schupp, Jürgen. 2009. 25 Jahre Sozio-oekonomisches Panel – Ein Infrastrukturprojekt der empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung in Deutschland. Zeitschrift für Soziologie 38:350–357.Google Scholar
  13. Wagner, Gert G., Joachim R. Frick, Jürgen Schupp. 2007. The German Socio-Economic Panel Study (SOEP) – Scope, evolution and enhancements, 161–191.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität TrierTrierDeutschland
  2. 2.Universität TübingenTübingenDeutschland

Personalised recommendations