Mathematische Texte und Sprache

Chapter

Zusammenfassung

Ein mathematischer Text mag bis zum Rand gefüllt sein mit Symbolen und Formeln: Zusammengehalten wird er doch von deutschen (oder auch englischen) Sätzen.

In diesem Kapitel geben wir Hinweise zur sprachlichen Gestaltung eines mathematischen Textes: Gutes Deutsch sollte selbstverständlich sein, Häufungen von Abkürzungen und erst recht „mathematischen Slang“ sollte man dagegen vermeiden. Dem Schema „Definition – Satz – Beweis – Beispiel“ folgend befassen wir uns anschließend mit deren sprachlichen Seiten. Unter anderem diskutieren wir die Frage, welche Bezeichnungen und Begriffsbildungen man besser vermeiden sollte, weil sie sich schlecht merken lassen und geben Antworten auf die häufig gestellte Frage, was in einen Satz, was in eine Proposition und was in ein Lemma gehört. Kernstück eines mathematischen Textes sind seine Beweise. Etliche Hinweise sollen dazu beitragen, diese übersichtlich zu strukturieren. Darüber hinaus plädieren wir für die großzügige Zugabe von erläuternden Texten und Beispielen: Sie sind Geländer, die den Leserinnen und Lesern Halt an unübersichtlichen Stellen geben. Mit einigen Bemerkungen zu weiteren sprachlichen Besonderheiten mathematischer Texte, insbesondere zum Gebrauch des bestimmten Artikels, schließt das Kapitel.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich MathematikTechnische Universität DarmstadtDarmstadtDeutschland

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