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Zur Imagination von Generationalität in der Zeitschrift Neon am Beispiel von Generationsobjekten

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Zusammenfassung

Die beiden einleitenden Zitate zeigen zweierlei: Zum einen, dass die sogenannte Generation N EON längst in die feuilletonistische Debatte um Generationsetiketten aufgenommen wurde, zum anderen, dass der Verlag Gruner+Jahr mit seiner Zeitschrift NEON nicht einfach nur eine Zielgruppe im Blick hat, sondern diese selbst zu einer Generation erklärt. Und das schon, bevor NEON zum ersten Mal erschien: Bereits in der Ankündigung der Pilotausgabe ist von Generation die Rede (Plümer 2003: Internet). Bei der Zeitschrift NEON gehörte Generation und damit Generationalität von Anfang an zum Konzept. Seit dem Start im Jahr 2003 ist NEON immer erfolgreicher und auflagenstärker geworden und hat einige Preise gewonnen, darunter den LeadAward 2006 als „LeadMagazin des Jahres“ (Lückerath 2006: Internet).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.LeipzigDeutschland

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