Teletext Online: Eine Paradoxie im Medienwandel?

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Zusammenfassung

Das achtfarbige, schlecht auflösende Begleitangebot der Fernsehsender ist nicht totzukriegen – auch wenn es längst vermeintlich attraktivere Möglichkeiten gibt.

Nahezu alle großen deutschsprachigen und frei empfangbaren Fernsehsender unterhalten spezielle Subsites für Teletextangebote auf ihren Webpräsenzen. Diese sind jedoch keine – den technischen Möglichkeiten folgend – an die Multimedialität des Internets angepasste Inhalte. Sie spiegeln nahezu Eins-zu-eins das graphisch beschränkte Pixel-Layout am Fernsehbildschirm wider. Alleine die Existenz dieser Angebote bedingt eine Hinterfragung: Warum diese augenscheinliche Paradoxie im Medienwandel? Ist das Aufschalten von Teletextseiten ein weiterer, gerne zitierter Beleg für die Netzfremdheit der klassischen Massenmedien?

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für MedienwirtschaftFH St. PöltenSt. PöltenÖsterreich

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