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A. Einführung

  • Mike WienbrackeEmail author
Chapter
Part of the FOM-Edition book series (FOMEDITION)

Zusammenfassung

Obgleich es an einer verbindlichen Definition des BegriffsGrundrechte“ fehlt, werden hierunter allgemeinhin die verfassungsrechtlich garantierten subjektiv-öffentlichen (Elementar-)Rechte des Einzelnen gegenüber dem Staat verstanden, welche die äußerste Grenze der staatlichen Herrschaftsgewalt markieren. Als solche sind sie allerdings keinesfalls „vom (Werte-)Himmel gefallen“, sondern als Teil des Staats- und Verfassungsrechts dem historischen Wandel der politischen Ordnungen unterworfen. Namentlich die Grundrechte des Grundgesetzes sind mithin keine originären „Erfindungen“ der Verfassungsväter und -mütter von 1949, sondern wurden vor dem Hintergrund einer langen und keinesfalls immer geradlinig verlaufenen verfassungsgeschichtlichen Entwicklung herausgebildet. Deren wesentliche Stufen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt, wobei insbesondere auf die „entstehungsgeschichtlichen Verbindungslinien […] von 1848 direkt zu den Grundrechten der Weimarer Reichsverfassung“ und zum Grundgesetz hingewiesen wird.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Westfälische HochschuleRecklinghausenDeutschland

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