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Finanzielle Anreize und Delegation

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Part of the Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft book series (PHYSICA-SCHRIFT, volume 29)

Zusammenfassung

Die Unternehmung ist eine Organisationsform, in der Individuen miteinander kooperieren, um bestimmte Ziele (besser) zu erreichen:
  1. (1)

    Teamproduktion hat technologische Vorteile: Individuelle Anstrengungen können in der Unternehmung gebündelt oder in der Weise aufgeteilt werden, daß das Teamergebnis die Summe der Einzelergebnisse übertrifft (vgl. SMITH (1974), S. 9-15; ALCHIAN/DEMSETZ (1972), S. 777-795; GRASS/STÜTZEL (1983), S. 164-167).

     
  2. (2)

    Die Koordination über Märkte ist nicht kostenlos: Der Preismechanismus verursacht insbesondere Transaktionskosten. Nach der Transaktionskostentheorie werden Aktivitäten solange in der Unternehmung koordiniert, bis deren Transaktionskosten gerade mit den Kosten der entsprechenden Markttransaktionen übereinstimmen (vgl. COASE (1937), S.386-405; WILLIAMSON (1981), S. 1537-1568; BÖSSMANN (1981), S. 667-674; PICOT (1982), S. 267-284).

     
  3. (3)

    Verträge, die Risikopositionen beinhalten, können zu dem sogenannten Phänomen des Moral Hazard führen: Versicherte haben nur noch einen geringen Anreiz, das Eintreten des Versicherungsfalles zu verhindern. Während die Koordination über Märkte z.B. aufgrund “adverser Selektion” (vgl. AKERLOF (1970), S. 488-500) versagen kann, gewährleistet die Unternehmung möglicherweise eine geeignete Steuerung und Risikoverteilung (vgl. ARROW (1980), S. 34).

     

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Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  1. 1.Metallgesellschaft AGFrankfurt/MainDeutschland

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