Die Dächer

  • Friedrich Bleich

Zusammenfassung

Das Dach besteht in der Regel aus der Dachhaut, d. i. die Dachdeckung samt Schalung oder Platte und den fallweise vorhandenen Dachsparren, sowie aus der eigentlichen stählernen Tragkonstruktion, d. s. Pfetten, Binder und Binderunterzüge. Für eiserne Dächer kommen als Dachhaut hauptsächlich in Frage:
  1. a)

    Die Holzschalung auf Holzsparren mit Dachpappeabdeckung oder Eternitschieferbelag,

     
  2. b)

    Kiesbeton- oder Leichtbetonplatten, sowie Stegzementdielen mit Dachpappeeindeckung,

     
  3. c)

    Leichtsteindecken mit Dachpappeeindeckung,

     
  4. d)

    Eindeckung mit Welleternitplatten,

     
  5. e)

    Wellblecheindeckung,

     
  6. f)

    Glaseindeckung.

     

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Notes

  1. 1).
    David, Dr. Ing. L.: Neuzeitliche freitragende Dacheindeckungen.Google Scholar
  2. 1).
    Graf, O.: Versuche mit großen Glasplatten auf eisernen Sproßen. V. D. I. Zeitschr. 1928. S. 566.Google Scholar
  3. 1).
    Für das in Bd. I, Abs. 45 und 46 dargelegte Berechnungsverfahren statisch unbestimmter Systeme unter Rücksichtnahme auf das elastisch-plastische Verhalten des Stahles führen wir die abkürzende Bezeichnung „Traglastverfahren“ ein.Google Scholar
  4. 2).
    In Abs. 46 ist allerdings nur der Dreifeldträger mit einer wandernden Einzellast untersucht worden. Aber die gleiche Untersuchung des Zweifeldbalkens führt auf nahezu denselben Wert für max M, d. i. o, 172 Pl.Google Scholar
  5. 1).
    Abb. 543 bis 548 zeigen Einzelheiten der Glaseindeckung mit Wema-Sprossen der Firma J. Eberspächer, Glasdachwerk in Eßlingen.Google Scholar
  6. 1).
    Macht man den Einhängträger in dem einen Endfeld entsprechend dem größeren Moment höher, dann entfällt natürlich die Verstärkung in diesem Felde.Google Scholar
  7. 1).
    Mit der Abänderung, daß durchwegs zwei Schrauben im stehenden Schenkel des Anschluß-winkeis vorgesehen wurden.Google Scholar
  8. 1).
    Über Rautenfachwerke siehe: Christiani, P.: Strenge Untersuchungen am Rhombenfachwerk, Berlin 1929. Krabbe: Das Wesen der Rautenträger und seine richtige und einfache Berechnung, Stahlbau 1931, S. 169.Google Scholar
  9. 1).
    Dies ist natürlich bloß eine Abschätzung der Größenordnung der Momente, da bei dieser Überlegung die gegenseitige Beeinflussung der Knoten im Steifrahmengebilde nicht weiter in Betracht gezogen wird.Google Scholar
  10. 1).
    Siehe Ausführliches über diesen Gegenstand in Wyß, Dr. Ing. Th.: Die Kraftfelder in festen elastischen Körpern, Berlin 1926.Google Scholar
  11. 1).
    Bleich, F.: Der gerade Stab mit Rechteckquerschnitt als ebenes Problem, Bauingenieur 1923. Eine experimentelle Bestätigung dieser Linien findet der Leser in: Dr. V. Tesař, Détermination expérimentale des tensions dans les extrémités des pièces prismatiques munies d'une semi-articulation. Abh. d. Intern. Ver. f. Brückenbau u. Hochbau. Bd. I. Zürich 1932.Google Scholar
  12. 1).
    Der Nietabzug wurde in der Weise berücksichtigt, daß die Blechstärke nur mit δ eingeführt wurde. Siehe Bd. I, S. 88.Google Scholar
  13. 1).
    Siehe darüber Bd. I, S. 450.Google Scholar
  14. 1).
    Wyss, Th.: Beitrag zur Spannungsuntersuchung an Knotenblechen eiserner Fachwerke. Dissertation, Berlin 1923.Google Scholar
  15. 1).
    Siehe die Fußnote auf S. 581.Google Scholar
  16. 1).
    Bleich, F.: Die Berechnung statisch unbestimmter Tragwerke nach der Methode des Viermomentensatzes, 2. Aufl., Berlin 1925, S. 29.Google Scholar
  17. 1).
    Über die Ausbildung der Lagerplatte und der Lager selbst siehe weiter unten S. 629.Google Scholar
  18. 1).
    Siehe Eiserne Brücken, S. 571.Google Scholar
  19. 1).
    Mit Rücksicht auf die Tatsache, daß bisher über das Verhalten des Muttermateriales in geschweißten Bauteilen noch nicht genügende Erfahrungen vorliegen, sollte bei geschweißten Ausführungen die in den Deutschen Vorschriften vorgesehene Erhöhung der zulässigen Beanspruchung von 1, 2 t/cm2 und 1,4 t/cm2 auf 1,4 und 1,6 t/cm2 nicht in Anspruch genommen werden.Google Scholar
  20. 1).
    Nach einem Vorschlag von Dipl. Ing. Harry Gottfeld, Berlin. Siehe Stahlbau 1932, S. 79.Google Scholar
  21. 2).
    Abzüglich 10 mm Schnittverlust.Google Scholar
  22. 1).
    Résal, H.: Annales des mines 1862, p. 617. — Grashof, F.: Theorie der Elastizität und Festigkeit. Berlin 1878.Google Scholar
  23. 1).
    Man mache sich klar, daß eine gekrümmte gespannte Faser nur unter der gleichzeitigen Einwirkung einer Querbelastung im Gleichgewicht stehen kann. Den Einfluß der Spannungen σ r werden wir unter β), S. 644, betrachten.Google Scholar
  24. 1).
    Bleich, Hans: Die Spannungsverteilung in den Gurtungen gekrümmter Träger von T-und I-förmigen Querschnitt. Der Stahlbau 1933, S. 3. Auf die ungleiche Spannungsverteilung in den Gurten gekrümmter Träger weist bereits Gehler hin. Der Rahmen. 3. Aufl. S. 271.Google Scholar
  25. 1).
    Mit Rücksicht darauf, daß r2 h ist, wird bei Anwendung der Formel (24) von S. 642 die Querschnittsfunktion Z durch J ersetzt.Google Scholar
  26. 2).
    AUS σ red = o,375 (σ x + σ y) ± o,625 [σ x-σ y) folgt σ red = σ x + o,25 σ y.Google Scholar
  27. 1).
    Dieser Darstellung wurden die Abb. 379 und 380 in Wyss, Dr. Ing. Th.: Die Kraftfelder in festen elastischen Körpern, Berlin 1926, zugrundegelegt.Google Scholar
  28. 1).
    Ich fühle mich zu dieser Bemerkung veranlaßt, weil derartige irrtümliche Anwendungen der Regel in der Stahlbauliteratur aufgetaucht sind.Google Scholar
  29. 1).
    Über die Ableitung dieser Gleichung siehe den A n h a n g am Schluß dieses Bandes.Google Scholar
  30. 1).
    Da r annähernd 1,5 h ist, so ist die Querschnittsfunktion Z nur wenig größer als J x. Der Unterschied beträgt 1,5%, weshalb hier mit J x gerechnet wird.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • Friedrich Bleich

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