Die Besonderheiten der Lebensversicherung

  • Victor Ehrenberg
Part of the Enzyklopädie der Rechts-und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE, volume 13)

Zusammenfassung

Bei der Lebensversicherung beruht die vom Versicherer übernommene Gefahr darin, daß die Dauer des menschlichen Lebens ungewiß ist, daß der Tod entweder zu früh oder (wirtschaftlich gedacht) zu spät eintritt: im ersten Falle ist das erforderliche oder erwünschte Kapital noch nicht erspart, im zweiten Fall ist das vorhandene Kapital zu früh verbraucht, in beiden Fällen also ein Vermögensbedarf (oben § 1 I) nicht gedeckt, Auch der Tod als solcher, als schadenbringendes Ereignis, unabhängig von dem Zeitpunkt seines Eintritts (Beerdigungskosten!), kann Anlaß zu einer Versicherung bieten, diese wird aber meist nicht als Schadensversicherung, sondern ebenfalls als Summenversicherung eingegangen (Sterbegeld).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • Victor Ehrenberg
    • 1
  1. 1.Universität LeipzigDeutschland

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