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Spirochäten

  • E. Gotschlich
  • W. Schürmann

Zusammenfassung

Im allgemeinen Teil wurde bereits erwähnt, daß die Spirochäten eine Mittelstellung zwischen den Bakterien und den Protozoen einnehmen. Früher wurden die Spirochäten meistens mit den Spirillen zusammen geworfen, zu welchen sie in der Tat nahe verwandtschaftliche Beziehungen haben, insbesondere was das morphologische Verhalten, den Ansatz der Geißeln (welche sich sowohl in endständiger wie in peritricher Anordnung finden) und die Vermehrung durch Querteilung . betrifft. Dagegen sind gewichtige Gründe für die Trennung der Spirochäten von den Bakterien und für ihre nahe Beziehung zu den Protozoen die Vielgestaltigkeit ihres Entwicklungsganges, welche sich gelegentlich in dem Auftreten filtrierbarer submikroskopischer Formen, sowie vor allem in der bei einigen Arten stattfindenden echten Reifung und Vermehrung in einem Zwischenwirt (stechende Insekten), sogar mit Übergang auf die Eier und die junge Brut durch germinative Infektion äußert.

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© Julius Springer in Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • E. Gotschlich
  • W. Schürmann

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