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Ernährungsstudien beim Neugeborenen

  • B. Schick

Zusammenfassung

In meiner ersten Mitteilung (System d. Ern. II Teil, S. 148) habe ich über den Erfolg berichtet, den man erzielt, wenn man in den ersten Tagen nach der Geburt den fast stets bestehenden Mangel an genügender Brustmilch dadurch abzugleichen versucht, daß man entweder Flüssigkeit ohne Nährwert (Tee-Saccharin) oder solche mit Nährwert verabreicht (Frauenmilch, 17proz. Rübenzuekerlösung oder Kuhmilch — 17 proz. Rübenzuckerlösung zu gleichen Teilen), alles Nahrungsmittel, die so gewählt wurden, daß sie der Frauenmilch in gleichen Mengen dem Nährwert nach gleich waren. Ich war vor allem zur Ablehnung der Tee-Saccharinlösung und insbesondere des Saccharins gekommen, von den übrigen Zufütterungsarten ergab die besten Resultate die Frauenmilch, dann die — Kuhmilch—17 proz. Rübenzuckerlösung zu gleichen Teilen, während die 17 proz. Rübenzuckerlösung allein gegeben an letzter Stelle stand. Wenn auch letztere etwas schlechtere Resultate ergab, war jedenfalls durch die Versuche mit derselben die Angst vor der Verabreichung des Rübenzuckers gebannt, eine Tatsache, die nach der Zuckerfurcht des letzten Jahrzehnts von mir angenehm empfunden wurde.

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Copyright information

© Julius Springer. Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • B. Schick
    • 1
  1. 1.KinderklinikÖsterreich

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