Der Kurbeltrieb

81. Definitionen
  • M. ten Bosch

Zusammenfassung

Neben dem in den Abschnitten 6 und 7 behandelten Getriebe zur Übertragung der drehenden Bewegung, gibt es eine große Anzahl anderer Getriebe für die Übertragung von Bewegungen1. Nach der klassischen Definition von Reuleaux (1829—1900) ist eine Maschine eine Verbindung widerstandsfähiger Körper, durch welche Kräfte unter bestimmten Bewegungen, bestimmte Wirkungen ausüben können. Also ohne Bewegung keine Maschine; die Maschinenteile werden durch einander berührende Glieder gezwungen sich in bestimmter Weise zu bewegen (Zwanglauf). Sie bilden in ihren Oberflächen Elementenpaare, welche die eigentlichen (kinematischen) Elemente der Maschine sind. So sind z. B. Zapfen und Lager, Schraube und Mutter, Führungen usw., Elementenpaare, die durch ihre Form geschlossen sind (Umschlußpaare); andere, wie Riemen und Scheibe, oder die Zähne eines Räderpaares werden durch eine Kraft geschlossen (Kraft-schluß). Für die Untersuchung der Bewegungen ist die Ausführungsart der Paare ohne Bedeutung; die Partner eines Umschlußpaares können z. B. ihre Rollen vertauschen, ohne die gegenseitige Bewegung zu beeinflussen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1940

Authors and Affiliations

  • M. ten Bosch
    • 1
  1. 1.Eidgenössischen Technischen Hochschule ZürichSchweiz

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