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Zusammenfassung

Über eine international nicht nur anerkannte, sondern auch verwendete Fachsprache zu verfügen, ist ein großer Vorteil: Tatbestände können genau und kurz wiedergegeben werden; das Verständnis fremdsprachlicher Arbeiten wird erleichtert. Eine solche internationale Fachsprache beruht auf Vereinbarungen und ist deshalb eine „lebendige“ Sprache, die sich immer wieder verändert. Am 7. Internationalen Anatomenkongreß 1960 in New York wurde beschlossen, daß eine Internationale Anatomische Nomenklaturkommission (IANC) die Entwicklung laufend überwachen solle. Besondere Subkommissionen wurden mit der Ausarbeitung einer embryologischen und histologischen Nomenklatur betraut. Die anatomischen Fachausdrücke sollen möglichst kurz, einfach und verständlich sein. Allgemein eingebürgerte Fachausdrücke sollen nicht aus Gründen pedantischer Wortforschung abgeändert werden. Anstatt Eigennamen sind Bezeichnungen zu wählen, die eine inhaltliche Aussage machen. Doppelbenennungen sind möglichst zu vermeiden.

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Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1972

Authors and Affiliations

  • Adolf Faller
    • 1
  1. 1.Instituts für Anatomie und Spezielle EmbryologieFreiburgSchweiz

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