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Zusammenfassung

Limitierender Faktor jeder sonographischen Untersuchung bleibt nach wie vor deren Subjektivität und Abhängigkeit von der Erfahrung des Untersuchers. Zwar wird durch den Einsatz der Dopplerspektrumanalyse und der farbkodierten Strömungsdarstellung die Qualität der Befunddokumentation wesentlich verbessert, doch auch diese neueren Methoden können die manuelle Erfahrung im Umgang mit der Sonde und das schnelle Umsetzen akustischer und optischer Informationen in Handbewegungen nicht ersetzen. Die Einarbeitungs- und laufende Trainingszeit mit der Methode sollte daher nicht unterschätzt werden. Die in der Bundesrepublik Deutschland in der Ultraschall-Vereinbarung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung genannten 200 Doppler- und Duplexuntersuchungen stellen sicherlich nur eine Minimalforderung dar, und es gilt nach wie vor eine Zahl von 1000 Untersuchungen, ab der erst ein suffizienter Qualitätsstandard erreicht wird (von Reutern 1982). Außerdem sollte die Durchführung der Methode den Arztpraxen und Krankenhäusern vorbehalten bleiben, die mit einer jährlichen Mindestzahl von etwa 400 Untersuchungen der hirnversorgenden Arterien ein Minimum an kontiunierlichem Training ermöglichen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Bernhard Widder
    • 1
  1. 1.Neurologische Universitätsklinik UlmUlmDeutschland

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