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Musik, Physik und Psychophysik

  • Juan G. Roederer
Chapter
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Zusammenfassung

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Konzertsaal und hören einem Solisten zu. Bestimmen wir die Systeme, die für die Musik, die Sie hören, nötig sind. Als erstes haben wir natürlich den Solisten und das Instrument, das die Musik „macht“. Als zweites gehört dazu die Luft im Saal, die den Schall in alle Richtungen weiterleitet. Drittens gibt es noch Sie, den Zuhörer; mit anderen Worten, wir haben eine Kette von Systemen: Instrument —>Luft —> Zuhörer. Was verbindet diese Systeme, während musiziert wird? Eine bestimmte Art und Form von Schwingungen, genannt Schall, die sich von einem Punkt zum anderen in Form von Wellen fortpflanzt und auf die unser Gehör anspricht. (Es gibt viele andere Arten und Formen von Schwingungen, die wir überhaupt nicht wahrnehmen können oder aber höchstens mit anderen Sinnen, wie dem Tast- oder Sehsinn.) Der Physiker benutzt allgemeinere Ausdrücke, um die drei obengenannten Systeme zu beschreiben. Er nennt sie: Quelle— Medium—Empfänger. Diese Systemkette gilt in gleicher Weise für die Untersuchung zahlreicher anderer physikalischer Vorgänge: Licht, Radioaktivität, Elektrizität, Schwerkraft, kosmische Strahlen usw. Die Quelle sendet aus, das Medium leitet weiter, und der Empfänger nimmt auf, registriert oder, ganz allgemein gesagt, wird in einer bestimmten Weise angesprochen. Was ausgesendet, weitergeleitet und aufgenommen wird, ist Energie in einer ihrer vielfältigen Formen, abhängig vom jeweiligen Fall. Bei Schallwellen ist es elastische Energie, da hierbei Druckschwingungen beteiligt sind, d. h. schnell abwechselnde Kompressionen und Expansionen der Luft.

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Copyright information

© Springer-Verlag New York Inc. 1975

Authors and Affiliations

  • Juan G. Roederer
    • 1
  1. 1.Geophysical InstituteUniversity of AlaskaFairbanksUSA

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