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Erkrankungen der Nieren, ableitenden Harnwege und männlichen Geschlechtsorgane

  • Helmut Faß

Zusammenfassung

Die Erkrankung von Nieren, ableitenden Harnwegen und männlichen Geschlechtsorganen weisen infolge der anatomischen Verhältnisse enge Beziehungen zueinander auf. Die Untersuchung des Kranken beginnt auch hier mit der Erhebung der Krankheitsgeschichte, es folgen die äußerliche klinische Untersuchung, die Untersuchung des Urins und, falls erforderlich, sonstige zusätzliche Laboruntersuchungen. Daneben stehen aber gerade in der Urologie eine Reihe von speziellen Untersuchungsmethoden zur Verfügung, die in den allermeisten Fällen eine weitgehende Klärung der Krankheitsursache ermöglichen. Bei der Befragung des Patienten ist besonders die Art seiner Beschwerden (brennende oder stechende Schmerzen beim Wasserlassen, zu häufiges oder zu weniges Wasserlassen, häufiger Harndrang ohne die Notwendigkeit, Wasser lassen zu müssen, Schmerzen in der Nierengegend, im Unterbauch, in der Harnröhre usw.) genau zu erforschen. Sie geben häufig schon wertvolle Hinweise auf Art und Sitz des Leidens. Bei Kranken, die spontan nicht oder nur ungenügende Mengen Urin entleeren können, läßt sich mittels Einführen eines Katheters durch die Harnröhre in die Blase feststellen, ob der Grund hierfür in einer Nierenerkrankung oder in einem Hindernis des Blasenausganges bzw. der Harnröhre gelegen ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • Helmut Faß
    • 1
  1. 1.Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses EichhofLauterback/HessenDeutschland

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