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Einige elementare Überlegungen

  • Rudolf Richter
  • Ulrich Schlieper
  • Willy Friedmann
  • Jörg Ebel
Part of the Hochschultext book series (HST)

Zusammenfassung

Im Zentrum der Volkswirtschaftslehre stehen Überlegungen über die Funktionsweise von Wirtschaftssystemen: Wie funktioniert eine Volkswirtschaft tatsächlich, wie sollte sie funktionieren? Dabei denkt man sich eine Wirtschaft — etwa die Wirtschaft eines Landes — in einzelne Einheiten aufgegliedert, die teils als „Haushalte“, teils als „Unternehmungen“ charakterisiert werden. Untersucht werden zunächst die ökonomischen Dispositionen der einzelnen Wirtschaftseinheiten, dann das Zusammenwirken aller Einheiten eines Wirtschaftssystems.

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Literatur

  1. 1.
    dt. Übersetzung der 7. Aufl.: Volkswirtschaftslehre, 2 Bände. Koln 1969/70.Google Scholar
  2. 1.
    Vgl. K. R. Popper, Die Logik der Sozialwissenschaften, in T. W. Adorno et al., Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie, S. 121. Neuwied und Berlin 1969.Google Scholar
  3. 2.
    Dem Argument, man müsse die soziale Verhaltensweise des Menschen aus der totalen Sicht des Gesamtgebietes der Sozialwissenschaft studieren, ist entgegenzuhalten, daß Ganzheitstheorien als femes Ideal erstrebenswert sein mögen — als Arbeitshypothesen jedoch vollig unbrauchbar sind. Wissenschaftlicher Fortschritt bedingt Spezialisierung, wobei freilich die Ergebnisse der Nachbardisziplinen nicht aus den Augen verloren werden dürfen. Darauf wird in der volkswirtschaftlichen Literatur seit langem hingewiesen. Vgl. z. B. J. St. Mill, On Comte, S. 82, zitiert nach A. Marshall, Principles of Economics, 8th ed. London 1920. Appendix C, S. 636. Marshall selbst äußert sich zu dem Punkt eingehend (a.a.O.).Google Scholar
  4. 3.
    Der Begriff „Modeill“ wird unterschiedlich verwendet. Zur ersten Unterrichtung vgl. R. Jochimsen und H. Knobel Zum Gegenstand und zur Methodik der Nationalokönomie, in: R. Jochimsen und H. Knohel (eds.), Gegenstand und Methoden in der National ökonomie, S. 44ff. Köln 1971.Google Scholar
  5. 4.
    Unter Definition (Begriffsbildung) wird hier nichts weiter verstanden als die „Aufstellung eines Gesetzes über die Verwendung eines Zeichens (z. B. eines Wortes) bei der Darstellung von Sachverhalten“. (Vgl. R. Carnap. Physikalische Begriffsbildung, S. 4. Darmstadt 1966.) „Darstellung eines Sachverhaltes“ ist hier sowohl im unmittelbaren Sinne, als auch im Sinne einer vorbereitenden theoretischen Konstruktion zu verstehen. Definitionen werden hier also im nominalistischen und nicht im essentialistischen (Aristotelischen) Sinne verwendet. Die Begriffsbestimmungenthaltkeine Erklärung, vgl. K.R. Popper, The Open Society and Its Enemies, Vol. 2. London 1945.Google Scholar
  6. 5.
    Eine Funktion y=fx 1,x 2,...,x n, für die gilt \( {\lambda ^r}y\, = \,f(\lambda {x_1},\,.\,.\,.\,,\,\lambda {x_n}), \)man homogen vom Grader in den Variablen x 1,...,x n.Google Scholar
  7. 6.
    Eine Funktion y=fx 1,...,x k,...,x n wird folgendermaßen nach x k partiell differenziert: Man betrachtet f(x 1,...,x k,...,x k) als eine Funktion von x k allein; die anderen Variablen werden als Konstante aufgefaßt. Im übrigen gelten die Regeln der Differentiation von Funktionen in einer Veranderlichen. Ist zum Beispiel y = ax 2 + bx 1 x 2 + cx 3, dann ist \( \frac{{\partial y}}{{\partial {x_1}}}\, = \,2a{x_1}\, + \,b{x_2};\,\,\,\,\,\frac{{\partial y}}{{\partial {x_2}}}\, = \,b{x_1};\,\,\,\frac{{\partial y}}{{\partial {x_3}}}\, = \,c. \) Google Scholar
  8. 7.
    Zur näheren Erläuterung des Konzepts der Kapazitätslinie und der Alternativkosten vgl. z.B. P.A. Samuelson, Economics, 8th ed., Chapter 2,B. New York 1970.sGoogle Scholar
  9. 8.
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  10. 9.
    P. A. Samuelson. Economics, 8th ed., a.a.O., S. 4.Google Scholar
  11. 10.
    Y 11 bezeichnet hier zugleich den Funktor ø 11. Dasselbe gilt für Y 12 Google Scholar
  12. 11.
    Vgl. z.B. F.A. Hayek, The Constitution of Liberty. London 1960, deutsche Übersetzung: Die Verfassung der Freiheit. Tübingen 1971.Google Scholar
  13. 12.
    § 3 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank vom 26. Juli 1957. Bundesgesetzblatt, Teil I, 1957, Nr. 33 vom 30. Juli 1957, S. 745ff.Google Scholar
  14. 13.
    Gesetz zur Fürderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft vom 8. Juni 1967. Bundesgesetzblatt, Teil I, 1967, Nr. 32 vom 13. Juni 1967, S. 582.Google Scholar
  15. 14.
    Vgl. E. Preiser, Artikel „Distribution (I)“, Handworterbuch der Sozialwissenschaften, Band 2, S. 620–635. Tübingen-Göttingen 1959.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1975

Authors and Affiliations

  • Rudolf Richter
    • 1
  • Ulrich Schlieper
    • 2
  • Willy Friedmann
    • 1
  • Jörg Ebel
    • 1
  1. 1.Fachbereich WirtschaftswissenschaftUniversität des SaarlandesSaarbrückenDeutschland
  2. 2.Fachbereich WirtschaftswissenschaftGeorg-August-UniversitätGöttingenDeutschland

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