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Lösungen

  • G. Jander
  • H. Spandau
  • Jürgen Fenner
  • Jochen Jander
  • Harald Siegers

Zusammenfassung

Sehr viele Substanzen lösen sich in Wasser und anderen Flüssigkeiten auf. Dabei entstehen Lösungen, in denen der aufgelöste Stoff so weitgehend verteilt (dispergiert) ist, daß von ihm nur noch Einzelmoleküle oder Ionen und nicht mehr Molekülbzw. Ionenverbände im Raume des Lösungsmittels vorliegen. Das ist z. B. der Fall bei den wäßrigen Lösungen von Zucker, Chlorwasserstoff und Natriumchlorid. Die genannten und unzählige weitere Stoffe sind also molekular bzw. ionisch in Lösung verteilt, sie bilden echte Lösungen. Der Durchmesser solcher Teilchen in echten Lösungen hängt natürlich von der Größe der jeweils vorliegenden Teilchenart ab und beträgt etwa zwischen 1 und 20 bis 30Å (1 Å=0,1 mµ=10−8 cm). Solche Lösungen zeigen Charakteristika, die durch die außerordentlich weitgehende Verteilung (Dispersion) des gelösten Stoffes bedingt sind: Die kleinen Teilchen des gelösten Stoffes sind auch durch das schärfste Mikroskop völlig unsichtbar; sie werden von Filtrierpapier nicht zurückgehalten, sondern dringen durch dieses wie das Lösungsmittel hindurch; sie befinden sich in lebhaftester Brownscher Molekularbewegung, erteilen der Lösung einen osmotischen Druck und rufen eine Siedepunktserhöhung und Gefrierpunktserniedrigung im Vergleich zum reinen Lösungsmittel hervor (vgl. Abschn. 7.3.2 und 7.3.3).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • G. Jander
  • H. Spandau
  • Jürgen Fenner
    • 1
  • Jochen Jander
    • 2
  • Harald Siegers
    • 3
  1. 1.Max-Planck-Institutes für Festkörperforschung in StuttgartStuttgartDeutschland
  2. 2.Universität HeidelbergHeidelbergDeutschland
  3. 3.Felix Schoeller jr. Feinpapierfabrik Burg GreteschOsnabrückDeutschland

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