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Zur Bedeutung der Bronchialsekretcytologie für die Frühdiagnose des Bronchialcarcinoms

  • H. Frenzel
  • A. Papageorgiou
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 71)

Zusammenfassung

In der Weltliteratur wird die Zahl der cytologisch zutreffend diagnostizierten Bronchuscarcinome zwischen 70% und 90% angegeben [N euere Übersichten (4, 5)]. In der pulmologischen Station unserer Klinik wurden in den Jahren 1961 bis 1964 380 Bronchuscarcinomträger behandelt (Tab. 1). Es handelte sich um 234 zentrale und 146 periphere, d. h. jenseits der bronchoskopischen Einsehbarkeit liegende Primärtumoren. Der Gang der klinischen Diagnostik brachte es mit sich, daß nicht alle Patienten einer cytologischen Untersuchung unterzogen wurden. Bei einem Teil von ihnen brachte die Bronchoskopie und die Probeexcision die Klärung, worauf auf weitere diagnostische Maßnahmen verzichtet wurde. Bei anderen — im eigenen Krankengut waren es rund 2/3 der in der Tab. 1 als nicht ausreichend untersucht aufgeführten Beobachtungen — wurde die erforderliche Anzahl von cytologischen Untersuchungsproben nicht erreicht. Als ausreichend betrachten wir drei Einsendungen, z. B. zwei Sputum- und eine gezielt entnommene Bronchialsekretprobe oder drei Sputumeinsendungen. Als unzureichend untersucht haben auch alle Patienten zu gelten, bei denen mehr als drei Untersuchungsproben vorlagen, das Material jedoch entweder nur Mundspeichel oder Detritus enthielt. Diese Beobachtungen, insgesamt 70 unter 380 werden im folgenden nicht berücksichtigt.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • H. Frenzel
    • 1
  • A. Papageorgiou
    • 1
  1. 1.2 Hamburg 20Deutschland

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