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Die Planung in der Unternehmung als Flexibles Entscheidungsproblem

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Part of the Schriften zur Quantitativen Betriebswirtschaftslehre book series (QUANTITATIVE, volume 1)

Zusammenfassung

Untersuchungsgegenstand der Kapitel 2 und 3 der vorliegenden Arbeit ist das Phänomen der Flexibilität, über die eine Unternehmung oder ein abgegrenzter Unternehmensbereich bei der Erstellung beliebiger betrieblicher Leistungen verfügt. Um betriebliche Flexibilität definieren und anschließend einen Flexibilitätskalkül zur Unterstützung betriebswirtschaftlicher Planungsprozesse entwickeln zu können, ist zunächst das Modell des betrieblichen Systems festzulegen, das betrachtet werden soll1. Deshalb wird nun zuerst das in dieser Arbeit benutzte Modell in seiner allgemeinsten Form eingeführt — bezeichnet als Modell A — und im weiteren Verlauf der Untersuchungen im Hinblick auf die Klärung bestimmter Fragestellungen jeweils in zweckmäßiger Weise spezialisiert.

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Notes

  1. 1.
    Vgl. Meffert, H.: Zum Problem der betriebswirtschaftlichen Flexibilität, Zeitschrift für Betriebswirtschaft 39 (1969), S. 779 ff., hier S. 781.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Hanssmann, F.: Einführung in die Systemforschung, München, Wien 1987, S. 227.Google Scholar
  3. 1.
    Zu den Begriffen der Systemtheorie vgl. Schneeweiß, Ch.: Modellierung industrieller Lagerhaltungssysteme, Berlin, Heidelberg, New York 1981, S. 24 ff.Google Scholar
  4. 2.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Elemente einer Theorie betriebswirtschaftlicher Modellbildung, Zeitschrift für Betriebswirtschaft 54 (1984), S. 480–504.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Dynamisches Programmieren, Würzburg, Wien 1974, S. 136.Google Scholar
  6. 2.
    Vgl. Meffert, H.: Zum Problem der betriebswirtschaftlichen Flexibilität, a.a.O., S 781 ff.Google Scholar
  7. 1.
    Lieferbereitschafts-oder Servicegrade werden in der Regel folgendermaßen definiert: 1 Als α-Servicegrad, der die Wahrscheinlichkeit für die Erbringung einer erwünschten Leistung bezeichnet. 2 Als β-Servicegrad, der das Verhältnis von erbrachter (oder erwarteter) Leistung zu einer erwünschten Leistung bezeichnet. Zur Definition von Servicegraden vgl. Schneider, H.: Effect of service-levels on order-points or order-levels in inventory models, Int. J. Prod. Res. 19 (1981), S. 615 ff.CrossRefGoogle Scholar
  8. 2.
    Vgl. z.B. Alscher, J.; Schneider, H.: Zur gemeinsamen Festlegung von Lieferbereitschaft, Kapitalbindung, Handling-und Lagerplatzkapazität für ein Mehrproduktlager, Zeitschrift für Betriebswirtschaft 51 (1981), S. 180 ff.Google Scholar
  9. 1.
    Vgl. French, S.: Decision Theories an introduction to the mathematics of rationality, Chichester 1988, S. 222 ff.Google Scholar
  10. 2.
  11. 1.
    Zur Diskussion um die Aussagekraft stochastischer Modelle mit subjektiven Wahrscheinlichkeiten vgl. Laux, H.: Entscheidungstheorie Grundlagen, Berlin, Heidel-berg, New York 1982, S. 134–138. Zur Messung subjektiver Wahrscheinlichkeitseinschätzungen vgl. ders. S.219 ff.Google Scholar
  12. 2.
    Vgl. French, S.: Decision Theorie …, a.a.O., S. 237.Google Scholar
  13. 1.
    Vgl. Bamberg, G.; Coenenberg, A.G.: Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre, München 1974, S. 78 ff.Google Scholar
  14. 1.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Zur Bewältigung von Unsicherheit in der Produktionsplanung und-Steuerung, in: Lücke, W. (Hrsg.): Betriebswirtschaftliche Steuerungs-und Kon-trollprobleme, Wiesbaden 1988, S. 285–302, hier S. 290 ff.Google Scholar
  15. 1.
    Zur Problematik der Ermittlung von Fehlmengenkosten vgl. Schmid, O.: Modelle zur Quantifizierung der Fehlmengenkosten als Grundlage optimaler Lieferstrategien bei temporärer Lieferunfähigkeit, Frankfurt/M., Zürich 1977.Google Scholar
  16. 2.
    Vgl. Ihde, G.B.: Distributions-Logistik, Stuttgart, New York 1978, S. 20 ff.Google Scholar
  17. 1.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Einführung in die Produktionswirtschaft, Berlin, Heidelberg, New York 1987, S. 196.Google Scholar
  18. 1.
    Vgl. zum Begriff der Strategie Schneeweiß, Ch.: Dynamisches Programmieren, a.a.O., S. 191 und Laux, H.: Entscheidungstheorie …, a.a.O., S. 259.Google Scholar
  19. 2.
    Vgl. Laux, H.: Entscheidungstheorie …, a.a.O., S. 249 ff.Google Scholar
  20. 3.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Dynamisches Programmieren, a.a.O.Google Scholar
  21. 1.
    Eine Ausnahme bildet das kontinuierliche Dynamische Programmieren. Vgl. dazu Schneeweiß, Ch.: Dynamisches Programmieren, a.a.O., S. 127 ff.Google Scholar
  22. 2.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Dynamisches Programmieren, a.a.O., S. 57.Google Scholar
  23. 3.
    Wir gehen für den Moment davon aus, daß nur ein Kriterium existiert bzw. daß sich die verschiedenen Kriterien zu einer Nutzenfunktion aggregieren lassen.Google Scholar
  24. 1.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Der Zeitaspekt in der Planung, in: Hax, H.; Kern, W.; Schröder, H. (Hrsg.): Zeitaspekte in betriebswirtschaftlicher Theorie und Praxis, Stuttgart 1988, S. 3–19, hier S. 11.Google Scholar
  25. 1.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Der Zeitaspekt in der Planung, Kern, W.; Schröder, H. (Hrsg.): Zeitaspekte in betriebswirtschaftlicher Theorie und Praxis, Stuttgart 1988 a.a.O., S. 11.Google Scholar
  26. 1.
    Vgl. Inderfurth, K.: Starre und flexible Investitionsplanung, Wiesbaden 1982, S. 8.Google Scholar
  27. 1.
    Vgl. zu diesem Thema Hwang, C.L.; Masud, A.: Multiple Objective Decision Making — Methods and Applications, Berlin, Heidelberg, New York 1979 und Hwang, C.L.; Yoon, K.: Multiple Attribute Decision Making — Methods and Applications, Berlin, Heidelberg, New York 1981.Google Scholar
  28. 2.
    Vgl. Hwang, C.L.; Masud, A.: Multiple Objective …, a.a.O., S. 16 f.Google Scholar
  29. 1.
    Vgl. zur vorliegenden Formulierung dieser Erweiterung der Dynamischen Programmierung die Formulierung von Caplin, D.; Kornbluth, J.: Multiobjective Investment Planning under Uncertainty, Omega 3 (1975), S. 423 ff., hier S. 428.CrossRefGoogle Scholar
  30. 1.
    Die Ergebnisse sind auf 2 Dezimalstellen gerundet.Google Scholar
  31. 1.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Modellierung …, a.a.O., S. 71 ff.Google Scholar
  32. 1.
    Vgl. zum Begriff der Nullstrategie Hanssmann, F.: Quantitative Betriebswirtschaftslehre, München, Wien 1985, S. 273 ff.Google Scholar
  33. 2.
    Vgl. Krengel, U.; Sucheston, C.: How to bet against a prophet (Some L1-dominated estimates for semiamarts), Notices Amer. Math. Soc. 24 (1977), S. A–159.Google Scholar
  34. 1.
    Vgl. Schneeweiß, Ch.: Der Zeitaspekt in der Planung, Kern, W.; Schröder, H. (Hrsg.): Zeitaspekte in betriebswirtschaftlicher Theorie und Praxis, Stuttgart 1988 a.a.O., S. 8.Google Scholar
  35. 1.
    Zur genaueren Klassifizierung flexibler und starrer Planungsmethoden und deren Mischformen vgl. Inderfurth, K.: Starre und flexible Investitionsplanung, a.a.O., S. 37 ff., insb. S. 47 f.Google Scholar
  36. 1.
    Vgl. Inderfurth, K.: Starre und flexible Planung, a.a.O., S. 46.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und UnternehmensforschungUniversität Mannheim, SchloßMannheim 1Deutschland

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