Normen und Ziele. Besonderheiten der normgebundenen Entscheidungsfindung

  • Stig Strömholm
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Zusammenfassung

In dieser Abhandlung möchte ich eine Charakterisierung einiger Besonderheiten der Entscheidungsfindung im Rahmen von mehr oder weniger allgemeinen Normen versuchen. Als typisches Beispiel entscheidender Organe, wie ich sie hier behandeln möchte, betrachte ich die ordentlichen Gerichte; einige Ausblicke auf andere Normanwendungsorgane sind aber unvermeidbar, wenn das Blickfeld nicht unangemessen eng werden soll.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Eine weitere Gliederung, die Aufteilung „zielgesteuerter” Entscheidungen in „sachliche”, „demokratische” und „korporative”, wird ausführlich erörtert in Strömholm, Sverige 1972, (Stockholm 1972), S. 143 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe z.B. die Entscheidung Svensk Juristtidning 1965, Referatteil S. 77.Google Scholar
  3. 3.
    Eine etwas präzisere Analyse dieser Normen wird versucht in Strömholm, Analys och prognos, in „Filosofi och rättsvetenskap” (Lund 1976).Google Scholar
  4. 4.
    Einige neuere Beiträge: Die klassische Darstellung der Rechtspolitik in Ross, Om ret og retfaerdighed, Kopenhagen 1966, S. 385 ff.; Strömholm in Svensk Juristtidning 1973, S. 657 ff.; Preben Stuer Lauridsen, Studier i retspolitisk argumentation (1974); Hellner in Svensk Juristtidning 1975, S. 401 ff.; Hemberg, Etik och lagstiftning (Uppsala 1975).Google Scholar
  5. 5.
    Die Darstellung gründet sich u.a. auf einige frühere Versuche: Strömholm in Archives de philosopie du droit XIX (1974), S. 357 ff.; in Svensk Juristtidning 1975, S. 593 ff., sowie im Kompendium Lagtolkning: huvudproblem om funktioner (Uppsala, Juridiska föreningen, 1972) S. 3 ff.Google Scholar
  6. 6.
    Wie die letzteren vorgehen, wenn dem ersteren eine Norm ausnahmsweise mißlungen ist, wird sehr gut von Sondervoten in der Sache Nytt juridiskt arkiv 1967, S. 186, die vor dem schwedischen Obersten Gerichtshof anhängig war, demonstriert.Google Scholar
  7. 7.
    Über die Billigkeit im modernen Recht siehe Strömholm, Equity in Swedish Law; in Equity in the World’s Legal System. A Comparative Study. Ed. Ralph A. Newman (Brüssel 1973), S. 443 ff.Google Scholar
  8. 8.
    Näheres zur juristischen „Aussonderungstechnik” bei Strömholm in Archives de philosopie du droit XIX (1974), S. 362 f.Google Scholar
  9. 9.
    Siehe z.B. Eckhoff, B., Rettskildelaere (Oslo 1971), S. 312 f.Google Scholar
  10. 10.
    Siehe näher Strömholm, Sverige 1972, S. 393 ff.Google Scholar
  11. 11.
    Hinweise bei Strömholm in Archives de philosophie du droit XIX, S. 362 f. (Fußnoten).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • Stig Strömholm

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