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Anhang

  • Fritz Kreuser
Conference paper
Part of the Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose book series (TBC JAHRBUCH, volume 1962)

Zusammenfassung

Die Möglichkeit zur Wiedereinstellung an Tuberkulose erkrankter bzw. erkrankt gewesener Lehrer, Schüler und anderer Angehöriger der Erziehungs- und Kinderpflegeberufe hängt davon ab, ob Ansteckungsfähigkeit besteht oder nicht mit genügender Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Dazu ist folgendes zu bemerken:
  1. 1.

    Mit zunehmender Häufigkeit und Intensität der bakteriologischen Untersuchungen erweisen sich manche sog. „geschlossenen Tuberkulosen“ als ansteckungsfähig. Dies gilt namentlich im Hinblick auf die sog. „oligobazillären“ Tuberkulosen und Tuberkuloseformen, die nur mit intermittierender Bakterienausscheidung einhergehen. Dabei ist an die Möglichkeit zu denken, daß interkurrente Erkrankungen (z. B. sog. grippale Infekte) zu vorübergehender Erregerausscheidung (wenn auch ohne sichere andere Aktivitätszeichen) oder aber zur Reaktivierung der Tuberkulose fuhren können.

     
  2. 2.

    Der Erregernachweis hängt entscheidend von der Häufigkeit und Methodik der bakteriologischen Untersuchungen ab.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin • Göttingen • Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • Fritz Kreuser
    • 1
  1. 1.Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der TuberkuloseDeutschland

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