Künstliche Beatmung

  • A. Bühlmann
Conference paper
Part of the Freiburger Symposion an der Medizinischen Universitäts-Klinik book series (FREIBURGER, volume 8)

Zusammenfassung

1952 führten wir in Zürich die bereits in der Anaesthesie alltäglichen Beatmungsmethoden im Rahmen der inneren Medizin für die Überbrückung von buibären Atemlähmungen und die Behandlung des schweren Tetanus mit Curare ein. Wir hatten Glück und schöne Erfolge, sprachen aber etwas unpräzis von „künstlicher Atmung“. Inzwischen ist für die Herzchirurgie der extrakorporelle Kreislauf mit Oxygenatoren fast alltäglich geworden. Wir sprechen deshalb heute etwas bescheidener von „künstlicher Beatmung“ wenn wir durch irgendwelche Maßnahmen die Aufgabe der Atemmuskulatur, intrathorakale Druckschwankungen zu erzeugen sowie die Funktion der Atemzentren, ein dem Stoffwechsel adäquates Ventilationsvolumen zu regulieren, übernehmen. Die künstliche Beatmung setzt eine noch ventilationsfähige und durchblutete Lunge beim Patienten voraus. Diese Bedingung zu erhalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben jeder länger dauernden künstlichen Beatmung. Ich glaube aber, daß in absehbarer Zeit auch die künstliche Atmung mittels eines extrakorporellen Kreislaufes im Rahmen der inneren Medizin ihr Indikationsgebiet finden wird.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • A. Bühlmann
    • 1
  1. 1.ZürichSchweiz

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