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Zusammenarbeit der örtlichen und überörtlichen Prüfungsstellen

  • Hans Seydel
Part of the Der Wirtschaftsprüfer book series (WP, volume 6)

Zusammenfassung

Die örtliche Rechnungsprüfung in der öffentlichen Verwaltung ist so alt wie die kameralistische Abrechung. Sie hat sich allerdings in den kommunalen Verwaltungen, vielleicht begünstigt durch die Zeiten des Reichtums vor dem Kriege, im Laufe der lebten Jahrzehnte vielfach auf eine mehr formale Betrachtung der Dinge abdrängen lassen. Das war wohl auch einer der Gründe, die in den lebten Jahren die überörtliche Prüfung stärker in Front gebracht haben. Noch vor wenigen Jahren spielte sie, zumal auf der Verwaltungsseite, nur eine sehr geringe Rolle. Im Verlauf der Entwicklung gewann dann der Gedanke der überörtlichen Prüfung in gleichem Maße an Kraft, wie die finanzielle Not der Gemeinden wuchs und bei der Regierung und in der Öffentlichkeit die Vorstellung an Boden gewann, daß die Notwendigkeit sparsamster Verwaltungsführung in den örtlichen Verwaltungen nicht in dem Maße erkannt und beachtet würde, wie es die finanzielle Lage der Gemeinden erforderte. Vertritt man diesen Gedankengängen gegenüber den Standpunkt, daß zum mindesten auf der Verwaltungsseite das Schwergewicht der Prüfungsarbeit unbeschadet der Aufsichts- und Kontrollbefugnisse des Staates in der örtlichen Instanz liegen sollte, so muß uns als ideales Ziel vorschweben, der örtlichen Prüfung der Kämmereiverwaltung allmählich wieder soviel Raum zu geben, wie es sich mit dem Einsichts- und Überwachungsbedürfnis der Aufsichtsbehörden und der Sicherstellung sparsamster und überlegener Gemeindeverwaltung sowie mit ber Notwendigkeit des Erfahrungsaustausches verträgt.

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© Verlag von Julius Springer 1934

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  • Hans Seydel

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