Ersatzbeschaffungen und Zugänge

  • W. Prion

Zusammenfassung

In der Zeit vor dem Kriege galt allgemein die Regel, daß bei Aussonderung eines Anlagestückes aus dem Betrieb die Ersatzbeschaffung mittels der angesammelten Abschreibungsbeträge erfolgte und die Kosten des Ersatzes auf Anlagekonto verbucht wurden. An Stelle des durch die jährlichen Abschreibungen verringerten Anlagebestandes trat der für die Ersatzanlage verauslagte Anschaffungs- oder Herstellungspreis, von dem nunmehr wieder die Abschreibungen vorgenommen wurden. Wie im voraufgegangenen Abschnitt ausgeführt worden ist, haben nicht nur mit Rücksicht auf die gewaltige Steigerung der Kosten für den Wiederersatz der verbrauchten Anlagen die Abschreibungsbeträge ganz beträchtlich erhöht werden müssen, sondern auch die bis dahin erfolgten Abschreibungsbeträge sind — soweit sie nicht in wertsteigernden Rohstoffen oder Waren angelegt waren — von der Geldentwertung getroffen worden, jetzt nur noch Papiermark wert. Daher sind — wie aus dem angeführten Beispiel hervorgeht — auch für die früheren Abschreibungsbeträge noch besondere Rückstellungen vorzunehmen, um sie auf die Papiermarksummen zu bringen, die für die Ersatzbeschaffung erforderlich sind.

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© Julius Springer, Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • W. Prion
    • 1
  1. 1.Universität KölnDeutschland

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