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Das Mischen bei verschiedenen Temperaturen

  • F. Plato

Zusammenfassung

Es darf nicht verschwiegen werben, dass alle diese Formeln und die Berechnung der Beispiele nur dann Gültigkeit haben, wenn bei der Mischung die beiden zusammengegossenen Flüssigkeiten beide die Normal-temperatur, also 124/9 Grad Reaumur hatten; alle Tafeln sind unter diefer Voraussetzung berechnet und nur anzuwenden, wenn sie erfüllt ist. Der Grund für diese Thatsache ist darin zu suchen, dass der Raumgehalt einer Flüssigkeit keine unveränderliche Grösse ist, sondern in ziemlichem Maasse abhängt von der jeweiligen Temperatur. Bei höheren Wärme-graden dehnen sich alle Körper aus; sinkt die Temperatur, so ziehen sie sich wieder zusammen, um so mehr, je niedriget der Wärmegrad ist. Hat man z. B. bei der Normaltemperatur 1000 1 reinen Alkohols ab-gemessen, so nehmen diese bei 0° nur noch einen Raum von 983,8 1 ein, während sie bei + 25° Reaumur sich auf 1017,01 ausgedehnt haben. Nachstehendes Täfelchen giebt an, was aus je 1000 1 Branntwein der nebenstehenden wahren Stärke bei der darüber stehenden Temperatur wird

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© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1895

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  • F. Plato

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