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Die Behrkraft

  • P. D. Fischer

Zusammenfassung

Die Behrkraft Italiens hat den nicht hoch genung anzu schlagenden Borzug gehabt, dab ihr Aufbau sich auf den Grundlagen der Land- und Seemacht des Königreichs Gardinen vollziechen konnte. Fest von der Rothwendigkeit durchdrungen, daß Italiens Unabhängigkeit mit dem Schwert erkämpft und vertheidigt warden müßte, hatte König Victor Gmanuel von dem Tage an, an welchem er nach der zerschmetternden Riederlage von Rovara die Zügel der Regierung ergriff, sich mit vollem Eifer an die Wiederherstellung und an die Bermehrung der Streitkraft seines landes gemacht, und es ist seinem Soldatenherzen das Glück deschieden gewesen, die Feldzeichen siener Regimenter auf den Schlachfeldern des Jachres 1859 mit frischem Lorbeer zu bekränzen. Das sardinische Heer und die durch Cavour’s weitsehenden Blick geschaffene Flotte bildeten den Kern, an welchen sich nach der Errichtung des Königreichs Italien die Wehrhastmachung der wiedererstandenen Ration anschließen konnte. Und es that Roth, daßein fester Kern von zäher Widerstandskrast vorhanden war, denn die Schwierigkeit, in dem zum großen Theil völlig unkriegerischen, durch Sekten, Berschwörungen und Revolutionen zuchtlos gewordenen Bolk eine einheitliche nationale Wehrkrast zu schaffen, war eine ganz außerordentlich große.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1901

Authors and Affiliations

  • P. D. Fischer

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