Vom dreistimmigen Satze

  • Heinrich Bellermann

Zusammenfassung

Wir gehen nun zu der Verbindung von drei Stimmen über, und verfolgen hier dieselbe Reihenfolge, die wir bei den zweistimmigen Übungen eingesehlagen haben. Wir beginnen also mit der einfachsten Gattung, Note gegen Note.

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Literatur

  1. *).
    Auch bei Palestrina finden wir bisweilen diesen Sprung in die Quarte, z. B. Takt 83 der vierstimmigen Motette „Heu mihi, Domine“im zweiten Buche der vierstimmigen Motetten, S. 153 meiner Ausgabe.Google Scholar
  2. *).
    Joh. Phil. Kirnberger sagt in seiner „Kunst des reinen Satzes in der Musik“Teil I, Berlin und Königsberg, 1774, S. 56 über die konsonierende Quarte: „Es ist kurz vorher gesagt worden, man könne zum konsonierenden Quart-Sexten-Akkord die Quinte der Bafsnote nicht nehmen. Indessen hat man doch von einigen „Komponisten Exempel, dafs sie die Quinte statt der Sexte beibehalten haben; hiervon führen wir folgendes Beispiel an, überlassen aber den besten Meistern der „Kunst zu entscheiden, ob es recht sey.“(Folgt ein Beispiel ähnlich wie das mit a bezeichnete.)Google Scholar
  3. **).
    Vergl. Palestrina’s vierstimmige Motetten, zweites Buch Nr. 20, Tu quae genuisti, Takt 49. Ferner die von S. W. Dehn herausgegebenen Lieder des Orlandus Lassus „Sammlung älterer Musik aus dem XVI. und XVII. Jahrhundert“, Lieferung III, S. 3.Google Scholar
  4. ***).
    Dieselbe ist bei Glarean, Dodecachordon, S. 268 zu finden.Google Scholar
  5. *).
    Die Halbe Note cis ist hier zum g des Cantus firmus als durchgehende Dissonanz anzusehen.Google Scholar

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© Verlag von Julius Springer. Berlin 1901

Authors and Affiliations

  • Heinrich Bellermann

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