Die Belagerung und Einnahme von Magdeburg im Jahre 1631

  • H. Kletke

Zusammenfassung

Am 31. März des Jahres 1631 ist der kaiserliche General Graf von Tilly mit großer Macht gegen Magdeburg marschirt, und hat sich in kurzer Zeit aller außerhalb der Stadt gelegenen Schanzen, deren einige 20 waren, bemächtigt. Am 21. und 23. April verließen die Magdeburger gleichfalls die Neustadt und die Sudenburg, steckten beide in Brand und zogen die dort liegenden Soldaten nach der Hauptfeftung zurück, zu deren Pertheidigung die Bürger allein nicht ausreichten. Am 24. April zog Feldmarschall Pappenheim in die halb abgebrannte Neustadt ein, und begann jetzt an vier Orten gegen die Stadt Laufgräben zu ziehen, woraus hervorging, daß es wider Perhoffen auf eine ernstliche Belagerung abgesehen sei. Die Besatzung der Stadt belief sich aber auf noch nicht 2000 Mann zu Fuß und 250 zu Pferde; den biele der Neuangeworbenen waren wieder davongelaufen, bei Eroberung der Schanzen gefangen genommen oder getödtet worden.

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© Verlag von Julius Springer 1999

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  • H. Kletke

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