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Der Erbvertrag

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Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE, volume 9)

Zusammenfassung

Auch die Erbverträge waren dem römischen Rechte fremd; sie wurden aber durch die gemeinrechtliche Praxis anerkannt. Die Kodifikationen haben sich zu ihnen verschieden verhalten; das französische Recht läßt sie nur unter Ehegatten zu; das preußische Landrecht hat den Erbvertrag — abweichend von seinem Standpunkt gegenüber dem gemeinschaftlichen Testamente — im weitesten Umfang zugelassen, Das BGB. folgt darin ihm und dem gemeinen Recht. Es versteht dabei unter Erbvertrag nur den Erbeinsetzungs- und Vermächtnisvertrag; den vertraglichen Erbverzieht regelt es an besonderer Stelle und in besonderer Weise.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität GöttingenDeutschland

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