Das Anklopfen. — Die Anklopfmaschine und ihre unmittelbare Einwirkung auf den Arbeiter

  • H. Gerbis
  • A. Gros
  • F. K. Meyer-Brodnitz
  • J. Robinson

Zusammenfassung

Im Gang der Lederschuhherstellung ist das Anklopfen eine Nacharbeit, die erforderlich ist, um die beim Zwicken — der ersten (behelfsmäßigen) Verbindung des über den Leisten gezogenen Schaftes mit der Brandsohle — entstandenen Falten, den „Zwickeinschlag“, zu beseitigen bzw. zu glätten und weiterhin auch die Ferse und nötigenfalls die Spitze des Schuhes so zu bearbeiten, daß die Kanten möglichst scharf heraustreten. Abb. 1 zeigt die Sohlenseite eines „durchgenähten“ (Mac-Kay-) Schuhes, bei dem das Anklopfen der ganzen Ferse und dann wieder des Teiles vom Ballen bis zur Spitze erforderlich ist. Ähnlich ist es im allgemeinen beim „Ago“-Schuh. Beim „Rahmen“-Schuh bedingt die Eigenart des Herstellungsverfahrens ein Anklopfen nur an der Ferse. Das Anklopfen ist um so nötiger, dann aber auch um so anstrengender, je stärker das Leder des Schuhes ist.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1931

Authors and Affiliations

  • H. Gerbis
    • 1
  • A. Gros
    • 2
  • F. K. Meyer-Brodnitz
    • 3
  • J. Robinson
    • 4
  1. 1.Gewerbemedizinalrat in BerlinDeutschland
  2. 2.Gewerbe- und HandelsaufsichtsamtesStuttgartDeutschland
  3. 3.Leiter der gewerbehygienischen Abt. beim Vorstand des AllgemDeutschen GewerkschaftsbundesBerlinDeutschland
  4. 4.BerlinDeutschland

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