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Hormonale Regulation

  • K. T. M. Schneider
  • C. v. Kaisenberg
  • W. Holzgreve
Chapter

Zusammenfassung

Das atriale natriuretische Peptid (ANP) besitzt vasodilatatorische Wirkungen und Eigenschaften, welche die Aktivität des Renin-Angiotensin-Aldosteron Systems supprimieren (286). Es wird von atrialen kardialen Zellen sezerniert, wenn die Vorhöfe durch erhöhten Druck einer Wanddehnung ausgesetzt werden und scheint daher eine Rolle bei der Regulation des Blutvolumens zu spielen. Es wurde untersucht, ob ANP in der menschlichen fetalen Zirkulation vorkommt und ob der Fetus mit einer Änderung seines ANP Spiegels auf die Expansion des fetalen Blutvolumens nach fetaler intravaskulärer Transfusion reagiert. ANP ist ab der 21. SSW nachweisbar. Verglichen mit Erwachsenen findet sich ein signifikant erhöhter fetaler Basisspiegel. Außerdem kann es nach Transfusionen zu einem regelmäßigen signifikanten ANP Anstieg im fetalen Plasma kommen, der mit der Höhe des transfundierten Volumens positiv korreliert. ANP scheint daher in der fetalen Volumenhomeostase eine wichtige Rolle zu spielen, s.a. Abb. 57 (582).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • K. T. M. Schneider
    • 1
  • C. v. Kaisenberg
    • 2
  • W. Holzgreve
    • 3
  1. 1.Frauenklinik und Poliklinik, Klinikum rechts der IsarTechnische Universität MünchenMünchenDeutschland
  2. 2.Frauenklinik und PoliklinikUniversitätskrankenhaus EppendorfHamburgDeutschland
  3. 3.Zentrum für FrauenheilkundeWestf. Wilhelms-UniversitätMünsterDeutschland

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