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Der Urknall pp 194-224 | Cite as

Die Entwicklung der Galaxien

  • Joseph Silk
Chapter

Zusammenfassung

Nach dem Entkoppeln begannen die überlebenden Dichteinhomogenitäten zu wachsen. Eine Dichtefluktuation übt eine schwache Gravitationsanziehung auf ihre Umgebung aus. Die lokale Materie hat die Tendenz, sehr langsam in Richtung der Fluktuation zu fallen. Wegen dieser Anziehungskraft bleibt die ganze Umgebung der Fluktuation ein wenig hinter der Expansion des übrigen Universums zurück. Immer mehr Materie fällt auf die Fluktuation zu, und die Stärke der Verzögerung nimmt allmählich zu. Auch die Fluktuation selbst wird stärker und übt eine immer größere Gravitationsanziehung aus. Schließlich wird die gravitative Selbstanziehung so groß, daß die Inhomogenität aufhört, zu expandieren; sie erreicht eine maximale Ausdehnung und fällt in der Folge wieder in sich zusammen. Von diesen Punkt an werden wir das übrige Universum, das natürlich weiter expandiert, praktisch nicht mehr berücksichtigen, und wir werden die nun folgende Entwicklung dieser kollabierenden Gaswolke untersuchen (Abb. 10.1).

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© Birkhäuser Verlag Basel · Boston · Berlin and Springer-Verlag Berlin · Heidelberg · New York · Tokyo 1990

Authors and Affiliations

  • Joseph Silk

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