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Der Hirnstammtumor im Wandel der Therapie

  • O. J. Beck
  • E. Waidhauser
  • K. Bise
Conference paper

Zusammenfassung

Angaben über Operationen im Hirnstamm in der Literatur sind spärlich, rückblickende Betrachtungen desolat. So spricht BAILEY von einem traurigen Kapitel in der Geschichte der 0020Neurochirurgie. Unter weitgehender Anlehnung an die Einteilung von EPSTEIN haben wir einen Hirnstammtumor wie folgt definiert: Ein Hirnstammtumor liegt dann vor, wenn nach dem Kernspin und dem operativen Eingriff die Geschwulst im Stamm lokalisiert ist (intrinsic brain stem tumor) oder aus dem Hirnstamm herauswächst (exophytic brain stem tumor). Chordome (DIA) und Plexuspapillome (DIA) zählen nicht zu den Hirnstammtumoren, auch wenn sie den Stamm erheblich verdrängen, sehr tief in den Stamm einwachsen und entsprechend hohe operative Anforderungen stellen können. Histologisch rechnen wir zu den Stammtumoren alle Gliome, einschließlich der pilocytischen Astrocytome. Ependymome, die den Hirnstamm umwachsen oder die Ventrikel austamponieren (DIA) finden keine Berücksichtigung, während Ependymome, deren Tumormasse zum großen Teil i m Stamm lokalisiert ist, zu den Stammtumoren gerechnet werden. Selten sind Gangliozytome, Gangliogliome oder Lindau-Tumore im Hirnstamm.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • O. J. Beck
    • 1
  • E. Waidhauser
    • 1
  • K. Bise
    • 2
  1. 1.Klinikum GroßhadernNeurochirurgische Klinik der LMUDeutschland
  2. 2.Neuropathologisches Institut der LMUMünchenDeutschland

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