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Pupillenstörungen

  • H.-D. Moser

Zusammenfassung

Autonome Innervationsstörungen verursachen am Auge eher geringe subjektive Beeinträchtigungen, doch gewinnen sie als Indikatoren zur Frühdiagnose der autonomen Neuropathie zunehmende Bedeutung. Vegetativ gesteuerte oder beeinflußte Funktionen des Sehapparates sind Pupillomotorik, Akkommodation, Lidweite, Stellung des Bulbus in der Orbita (Exophthalmus oder Enophthalmus), Tränen- und periorbitale Schweißsekretion (Tab. 2.6.1). Ferner beeinflußt die autonome Regelung des Gefäßtonus den intraoculären Druck und die Perfusion von Retina, Uvea und Konjunktiven. Für die Diagnostik der autonomen Diabetesneuropathie sind gegenwärtig jedoch nur die Pupillenfunktionsstörungen bedeutsam, zu deren Untersuchung valide Meßinstrumente zur Verfügung stehen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • H.-D. Moser

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