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Zusammenfassung

Sie haben sich auf diesem Symposion zu Ehren und auf den Spuren des großen Klinikers Erb mit den Krankheiten des terminalen motorischen Systems beschäftigt, die sich als Störungen der muskulären Funktion manifestieren. Heute geht es um einen gewissen Aspekt des letzten Gliedes des motorischen Systems, nämlich um den molekularen Aspekt der Tätigkeit normaler Muskeln. Wir fragen nach der molekularen Physiologie normaler Muskeln aus 2 Gründen: Der übergeordnete Grund, sich mit normaler Funktion zu befassen liegt in der Tatsache, daß der Kliniker die gestörte Funktion nur dann kausal analysieren kann, wenn ihm die kausale Analyse der normalen Funktion gegeben ist. Gerade auf dem Gebiet des Muskels aber wird die normale Funktion in der Regel nicht vom Kliniker, sondern den Vertretern verschiedener biologischer Fächer studiert. Der zweite, mehr spezielle Grund, nämlich der Grund dafür, daß wir von den Betrachtungsweisen des Normalen gerade die molekulare Physiologie des Muskels auswählen, ist der folgende: Dieses Gebiet, das für die Zukunft der Klinik des Muskelapparates besonders wichtig ist, hat sich in jüngster Zeit in aller Welt so stürmisch entwickelt, daß es für den Kliniker schwierig ist, diese Entwicklung rein literarisch zu verfolgen und zu ordnen.

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin · Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • H. H. Weber

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