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Arbeitsgänge in einer Weberei

  • J. Schneider

Zusammenfassung

Das Rohmaterial für die Fertigung in einem Webereibetrieb, das Garn, wird vom Spinner als Kett- oder Schußgarn (mit unterschiedlicher Drehung) auf Seifaktor- oder Ringspinnhülsen angeliefert. Trotzdem in Spinnereibetrieben sich die Maschinenkonstruktionen dahingehend ändern, daß immer größere Garnmengen auf einer solchen Hülse untergebracht werden können, ist die Kettgarnmenge auf einer Spinnhülse für eine wirtschaftliche Fertigung in einem Webereibetrieb noch zu gering. — Die Schußgarnmenge soll auch für die Verwendung in einem nicht automatisierten Betrieb einem Maximum zustreben, das durch die Schützengröße gekennzeichnet ist. In diesem Sinne ist es interessant, zu beobachten, daß immer mehr Webereien dazu übergehen, bei nicht automatisierten Webmaschinen sogenannte Großraumschützen zu verwenden. Werden Automatenwebstühle verwendet, so ist das Garn deswegen umzuspulen, weil die aus der Spinnerei kommenden Hülsen zur Verarbeitung auf einem Automatenstuhl nicht geeignet sind. — Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist das Umspulen des aus der Spinnerei kommenden Garnes für die Verwendung im Webschützen notwendig und wirtschaftlich. Das Rohmaterial in Kötzerform (I) dient also als Vorlage der Schußgarnspulerei (III) (Abb. 1). Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird das Spinngut jedoch meist auf der Kreuzspulmaschine (II) zu Kreuz-spulen verarbeitet und erst dann als Vorlage für die Schußspulmaschine (III) verwendet.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • J. Schneider
    • 1
  1. 1.Textiltechnologischen Abteilung der Textilprüfanstalt OberstudienratIngenieurschule für Textilwesen Mönchengladbach-RheydtDeutschland

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