Geometrie der Spanbildung

  • Max Kronenberg

Zusammenfassung

Der Spanabfluß, d. h. die Richtung, in der sich der Span aus dem Fräser hinaus oder in ihn hinein windet, hängt besonders stark vom Neigungswinkel der Hauptschneide ab, der bereits in Bd. I, Seiten 59ff., besprochen worden ist. In vielen Fällen von Gußeisenbearbeitung und besonders beim Fräsen von Stahl windet sich der Span aus dem Raum zwischen Fräserkörper und Werkstückoberfläche dann hinaus, wenn der Neigungswinkel λ positiv (nach amerikanischer Definition) oder negativ (nach europäischer Definition) ist. Ein Hinauswinden des Spanes ist anzustreben, weil dadurch eine Beschädigung der bearbeiteten Oberfläche durch die Späne vermieden werden kann und weil sich keine heißen Späne auf dem Werkstück oder im Werkzeug ansammeln. Die Hitze, die die Späne ausstrahlen, verursacht unerwünschte Wärmedehnungen und infolgedessen Verlagerungen der Spindel der Fräsmaschine, Arbeitsungenauigkeiten, Standzeitverminderungen und andere Störungen.

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Literatur

  1. Martellotti, M. E.: An analysis of the milling process. Trans. ASME 43 (1941) Nr. 8, S. 679, Gleichung 6.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/ Göttingen/ Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Max Kronenberg
    • 1
    • 2
  1. 1.CincinnatiUSA
  2. 2.Techn. Universität BerlinDeutschland

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