Die geologische Entstehung und Umformung der Bodenschichten

  • Otto Streck

Zusammenfassung

Die äußere Erdrinde in ihrem heutigen stofflichen Aufbau und in ihrer Oberflächengestaltung ist, wie schon erwähnt, das augenblickliche Ergebnis der Entfaltung gewaltiger äußerer und innerer Kräfte, die ununterbrochen, wenn auch mit wechselnder Intensität auf sie einwirken. Wenden wir uns zuerst den äußeren Kräften zu. Da sind zunächst die veränderlichen Elemente der Witterung und solche der organischen Welt, die alle Gesteine1 der Erdoberfläche verändern. Es gibt keinen Prozeß, der ebenso allgemein ist; keinen, der sich in soviel verschiedenen Formen abspielt, wie die Verwitterung. Sie kann auf die Tatsache zurückgeführt werden, daß die meisten als Festgestein bezeichneten Elemente der Erdrinde unter Temperatur- und Druckverhältnissen entstanden sind, die von den an der Erdoberfläche herrschenden stark abweichen. Die erwähnte Änderung stellt demnach nichts anderes dar, als den Weg zu einem neuen Gleichgewichtszustand.

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Literatur

  1. Vgl. z.B. Streck: Wasserwirtschaft und Gewässerkunde. Berlin/Göttingen/ Heidelberg: Springer 1953. S. 361CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Otto Streck

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