Vergiftungen durch Quecksilber

  • Ludwig Teleky

Zusammenfassung

Die Gefährlichkeit des metallischen Quecksilbers in gewerblichen Betrieben beruht vor allem auf seiner Eigenschaft, schon bei normaler Temperatur zu verdampfen, dann auf seiner relativ leichten Aufnahme durch die Haut, und auch auf seiner Eigenschaft, beim Herabfallen sich in viele kleine Kügelchen zu zerteilen und infolge seines hohen spezifischen Gewichtes in alle Fugen und Ritzen einzudringen. Der Grad der Gefährlichkeit seiner Verbindungen hängt von deren Löslichkeit in den Körpersäften ab. Die zur Entstehung einer chronischen Vergiftung notwendige Menge Hg ist noch beträchtlich kleiner als die zum Entstehen einer Vergiftung notwendige Bleimenge.

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Literatur

  1. Kussmaul A.: Untersuchungen über den konstitutionellen Mercurialismus. Würzburg 1861.Google Scholar
  2. Teleky, L.: Die gewerbliche Quecksilbervergiftung. Berlin: A. Seydel 1912.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • Ludwig Teleky
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

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