Bauakustik pp 57-59 | Cite as

Türen und Fenster

  • Franz Weisbach

Zusammenfassung

Über Türen und Fenster ist ähnliches zu sagen, wie über die Wände, nur ist noch mehr Vorsicht zu gebrauchen, weil sie wegen ihres plattenartigen Charakters stärker zur Durchlässigkeit neigen. Je schwerer und je weniger porös die Türen sind und je besser sie versteift sind, um so besser sind sie. Daß Schlitze (z. B. auch Schlüssellöcher) durch Einlagen von Filz, Hanf, Tuch oder dgl. auf jeden Fall zu vermeiden sind, ist schon erwähnt worden. Diese Einlagen müssen so dick sein, daß sie selbst nach Eintrocknen des Holzes noch genügend abdichten. Der größte Aufwand an dicken Wandmaterialien nützt nichts, wenn eine Tür nicht ganz dicht schließt. Die Türplatten werden zweckmäßig aus mehreren Teilen zusammengefügt, ev. mit einer Zwischenlage aus Rohpappe oder Asbestpappe. Eine Polsterung auf der Außenseite hat nicht viel Wert, da sie doch durchlässig bleibt und ihre Absorption wegen der geringen Ausdehnung gegenüber den übrigen Wandflächen kaum ins Gewicht fällt. Türen, die auf Rahmen und Füllung gearbeitet sind, neigen besonders zum Mitschwingen.

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© Verlag von Julius Springer 1913

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  • Franz Weisbach

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