Zusammenfassung

Bisher wurde vorausgesetzt, daß Reibung und Spiel in den bewegten Teilen der Regelvorrichtung vernachlässigbar klein sind. Infolge dieses in mehr oder minder hohem Grade vorhandenen Einflusses kommen bei allen Regelvorrichtungen die Selbstregelungseigenschaften des Kompressors solange allein zur Geltung, bis Reibung und Spiel überwunden sind, und zwar sowohl beim Beginn einer Belastungs- oder Dampfdruckänderung, als auch bei jeder Umkehrbewegung des Reglers und Gestänges. Zur Veranschaulichung des Regelvorganges sind also bei Beginn und bei jeder Umkehrbewegung die Gleichungen (68), (71), (73) und (101)–(103) maßgebend, und erst für den weiteren Verlauf sind unter Beachtung der jeweils vorherrschenden Anfangsbedingungen die für die betreffende Regelvorrichtung entwickelten Gleichungen zu benutzen. Sind Reibung und Spiel verhältnismäßig groß, dann kommen bei kleineren Belastungsund Dampfdruckänderungen überhaupt nur die Selbstregelungseigenschaften des Kompressors zur Wirkung. Je größer Reibung und Spiel sind, um so weniger treten die gekennzeichneten Vorteile der Regelvorrichtungen gegenüber der Selbstregelung in Erscheinung. Es sind also Reibung und Spiel möglichst klein zu halten.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • Leo Walther
    • 1
  1. 1.NürnbergDeutschland

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