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Das Dürer-Auge — eine plastisch-anatomische, kunstgeschichtliche Betrachtung

  • W. Reitsch

Zusammenfassung

Das Dürer-Jubiläumsjahr gab den Anstoss zu meinen Untersuchungen. Es rechtfertigt auch die heutige Betrachtung und entschuldigt sie gleichzeitig. Denn die Mitteilungen, die ich zu bringen habe, sind aus einem Grenzgebiet, das mehr nach der Kunstgeschichte als zur Ophthalmologie hinneigt. Da die Beobachtung des Auges in der Kunst aber etwas Neues ist, hoffe ich, dass doch der eine oder andere dafür Interesse haben wird. Der Kunsthistoriker liebt im grossen und ganzen Einzelbeobachtungen und exakte Methoden wenig. Sie sind aber nicht zu entbehren und sind schliesslich auch schon anerkannt in der sogenannten Morellischen Methode, bei der es sich aber nur um vergleichende Betrachtungen von Händen, Fingernägeln, Ohren, Nasen handelt. Über das Auge, das viel mehr noch des individuell Charakteristischen bietet, ist man bis heute in der Kunstgeschichte völlig hinweggegangen. Es ist das nur zu verstehen, weil über die Einzelheiten des plastischen Auges zu wenig bekannt war.

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Copyright information

© Verlag von J. F. Bergmann 1929

Authors and Affiliations

  • W. Reitsch
    • 1
  1. 1.Hirschberg i. RsgbDeutschland

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