Zusammenfassung

Bei Neuanlagen von Zentralkondensationen bildete früher eine Hauptschwierigkeit die Beschaffung der großen Wassermengen, die zum Betriebe von solchen Anlagen erforderlich werden; sei es, daß die örtlichen Verhältnisse es nicht gestatteten, das Kühlwasser einem Brunnen, Fluß oder Teich zu entnehmen, oder daß es nicht möglich war, die großen Wassermengen nach ihrer Erwärmung im Kondensator aus dem Fabrikgrundstück wegzuführen. Erst die Einführung von wirksamen Rückkühlvorrichtungen, die es ermöglichen, die gleiche Wassermenge immer wieder im Kreislaufe zu verwenden, so daß nur das verdunstete Wasser zu ersetzen ist, bewirkte die allgemeine Verbreitung der Zentralkondensation, besonders in den Elektrizitätswerken großer Städte, wo die genannten Schwierigkeiten eine besondere Rolle spielen.

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References

  1. 1).
    Otto H. Mueller, Rückkühlwerke, Z. Ver. deutsch. Ing. 1905, S. 5.Google Scholar

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© Verlag von Julius Springer 1910

Authors and Affiliations

  • Karl Schmidt

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