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Der Gefügeaufbau von Eisen und Stahl

  • Rudolf Schäfer

Zusammenfassung

Nach den obigen Ausführungen ist der Begriff „Konstruktionsstahl“ im Gegensatz zum „Werkzeugstahl“ eindeutig umgrenzt. Bei diesem denkt man unwillkürlich daran, daß er durch plötzliches Abkühlen hart wird, mithin eine künstliche Härte annimmt, die so groß ist, daß die aus ihm gefertigten Werkzeuge imstande sind, von anderen selbst sehr harten Werkstoffen durch Schneiden, Bohren, Fräsen oder sonstige Bearbeitungsverfahren Späne abzuheben. Auf die weiteren mechanischen Eigenschaften dieser Eisenkohlenstofflegierung wird weniger Bedacht genommen, die aber bei den Konstruktionsstählen die wertvollsten Merkmale darstellen. In erster Linie sind es die Festigkeitseigenschaften, die den Wert eines Konstruktionsstahles ausmachen.

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References

  1. 1).
    Zur eingehenden Belehrung über das Gefüge von Eisen und Stahl und über die Verfahren zur Sichtbarmachung desselben für das Mikroskop können die Werke von Goerens, Einführung in die Metallographie, 3. und 4. Aufl., Halle a. S. 1922 und Preuß, Die praktische Nutzanwendung der Prüfung des Eisens durch Ätzverfahren und mit Hilfe des Mikroskops,2.Aufl., Berlin 1921, herangezogen werden.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1923

Authors and Affiliations

  • Rudolf Schäfer

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